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Häufiger als anderswo reißt die Wolkendecke durch unsere Insellage auf.

So spielt das Wetter und davon der Wind hier an der Ostsee eine sehr große Rolle.

Ausschließlich der Wind ist für den Pegelstand und folglich auch für das Hoch- und Niedrigwasser hier an den Küsten verantwortlich. Allein der Wind macht's — Ebbe und Flut, durch die Gezeiten von Mond und Sonne wie auf den Weltmeeren, wirken sich in der mittleren Ostsee durch die Engstellen der Belte nicht mehr merklich aus.

Bei manchen Stürmen kommt es vor, dass unsere "obere" Dorfstraße vom Ostseewasser überspült wird. Bei langandauernden Stürmen aus SüdWest wird das Wasser der südlichen und mittleren Ostsee mehr und mehr in den Finnischen und Bottnischen Meerbusen gedrückt.
Dabei läuft durch die dänischen Belte und über die nur etwa 13m tiefe unterseeische Schwelle zwischen dem Darß und der dänischen Insel Mön ständig neues Salzwasser von der Nordsee in die Ostsee hinzu.

Wenn sich so über längere Zeit in der nordöstlichen Ostsee eine größere Menge Wasser aufgestaut hat und dann der Wind innerhalb von ein bis drei Tagen entgegengesetzt auf Nordost dreht, dann schwappt nach dem Badewannen-Effekt das angesammelte Wasser energiegeladen zurück.
Kommt es dann noch zu Orkanstärken aus Nordost mit hohem Wellenschlag, dann sind schwere Schäden zu erwarten. Die oben beschriebenen Konstellationen sind zufallsbedingt und man muss, vornehmlich vom November bis März, immer mit diesen Gegebenheiten rechnen.
Ständig -aber unmerklich mit jedem Wellenschlag- nagt die See am Ufer.  Es sind nicht nur die spektakulären Abbrüche an den Kreidefelsen, welche Sorgen bereiten.

Bei aufmerksamer Wetterbeobachtung ist nach dem oben beschriebenem eine Hochwasser-Vorhersage möglich.





Sturmflut / Sturmhochwasser in der Ostsee

Im Jahr 1304 schwemmte die sogenannte Allerheiligenflut weite Landesteile fort und formte die Küste um Rügen völlig neu.
Die ehemalige "beinahe"‑Festlandsverbindung zwischen Rügen und Ruden wurde von der See fortgerissen. Heute ist dort über 7km Wasser – meist mit nur geringer Wassertiefe.

Dabei ist das "Neue Tief" im Greifswalder Bodden entstanden, welches in den Chroniken der Stadt Stralsund als neuer bedeutender Schifffahrtsweg erwähnt wurde.

Die höchsten Sturmflut/Sturmhochwasser der Ostsee an der Pegelstation Wismar seit Beginn der Aufzeichnung im alten Preussen:

Pegelstände über NormalHöhenNull NHN
vombisMonatJahrWismar
12. bis13.November18722,8m
31.Dezember19042,3m
30.Dezember19132.1m
30.Dezember19132.1m
7.November19212,0m
4.Dezember19542,1m
3. bis4.November19952,0m
21.Februar20021,6m
1.November20061,6m